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Autobau – Boom oder Buh?

Der Autobau ist ein sehr wichtiger Industriezweig, welcher Kraftfahrzeuge und Automobile aller Art herstellt und entwickelt. Die Autobau Industrie hatte ihren Anfang im Jahre 1885. Carl Benz hat das Auto zu dieser Zeit erfunden und einen Trend ausgelöst, der bis heute nicht zu stoppen ist. Die Massenproduktionen der Automobile fingen dank Henry Ford zu laufen an.

Bedeutung des Autobaus und die jüngste Entwicklung

Der Autobau ist in sehr vielen Ländern ein sehr bedeutender Industriezweig. Vor allem in Japan, in den USA, Südkorea und Deutschland. Früher hat man sich komplett um die Herstellung gekümmert. Heute wird mehr oder weniger auf die Endmontage gesetzt. Einzelne Teile und Module werden aus dem Ausland importiert und für die Montage verwendet. Viele Autobau Firmen handhaben das so, weil sie so um einiges an Geld sparen und die Autos günstiger an die Endkunden weiter geben können.
Im Jahre 2001 wurden alleine in der Europäischen Union, 643,550 Milliarden Umsatz erwirtschaftet. Rund 265.000 Milliarden Euros stammen aus Deutschland. Über 2.000.000 Mitarbeiter wurden zu dieser Zeit in der Autobau Industrie beschäftigt. Davon rund 900.000 in Deutschland.
Aufgrund der Finanzkrise mussten viele Hersteller Rückgänge verzeichnen. Immer mehr Menschen setzen auf Gebrauchtwagen oder verzichten komplett auf ihr Auto. Die Anzahl der Neuzulassungen sinkt. Das liegt nicht nur an den teuren Autopreisen, sondern auch am Sprit, an den Versicherungskosten und allgemeinen Lebenserhaltungskosten. Die Menschen können sich nicht mehr soviel leisten, wie vor ein paar Jahren. Viele Familien hatten in der Vergangenheit noch zwei Autos, heute nur noch eines, das sie gemeinsam benützen.
Das Auto hat für viele Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Seit 1900 gab es rund 2.500 Autobau Hersteller, die laufend Autos produziert haben. Oftmals waren es Betriebe, die Stahl und Waffen produzierten. Sie erlernten in Eigenregie das Handwerk und stiegen auf den Autobau um.

Die wichtigsten Automobil-Hersteller weltweit

Autos aus Italien:
Alfa Romeo, Autobianchi, Ferrari, Fiat, Lancia, Maruti, Maserati

Autos aus Deutschland:
Audi, BMW, Daimler, Opel, Porsche, Volkswagen

Autos aus China:
Brilliance, Chery, FAW, SAIC

Autos aus den USA:
Chrylser, Ford, General Motors

Autos aus Japan:
Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Toyota, Suzuki

Das waren die wichtigsten Autohersteller weltweit. Es gibt noch ein paar Länder, die nur wenige, aber dafür sehr bekannte Marken haben. Zum Beispiel Frankreich mit seinem Renault und Peugeot. Der Seat kommt aus Spanien. Der Skoda aus Tschechien und der Volvo aus Schweden. Obwohl es auf der ganzen Welt s so viele bekannte und auch unbekannte Hersteller gibt, haben sie nach wie vor Erfolg auf dem großen Automarkt. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
In den 80iger und 90iger Jahren waren wahre Autofreaks besessen auf eine Marke. War jemand ein Audi Fan, so kaufte er auch immer nur einen Audi. Kaum war das neueste Modell erhältlich, wurde es bereits bestellt. Die Lage hat sich ein wenig verschärft. Heute achten die Autofahrer mehr auf den Preis, auf die Ausstattung auf den Benzinverbrauch. Die Marke wurde dabei Nebensache. Da alle sparen müssen, sucht man sich das beste Modell aus. Zum Nachteil der Firmen, die ihre Stammkunden nach und nach verlieren.

Foto: Arno Massee – Fotolia

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